Blind, aber nicht taub

Neulich besuchte ich das Konzert eines blinden Pianisten. Schon bevor das Konzert losging, fragte ich mich, ob es eine besondere Leistung darstellt, wenn eine blinde Person Klavier spielt. Und ob man, falls dies der Fall ist, deswegen an blinde Pianisten andere Maßstäbe zur Bewertung ihrer Leistung anlegen müsste als an sehende. Für mich als (sehende) Klavierspielerin würde es durchaus eine Herausforderung darstellen, wenn ich die mir bekannten Stücke nun plötzlich mit verbundenen Augen spielen müsste – wie jedoch ist es für jemanden, der bereits von Geburt an blind ist und es daher selber nicht als besondere Erschwernis empfindet, blind zu spielen, da er es nicht anders kennt? Das Erlernen der Stücke ist ihm durch eine „Noten-Braille-Schrift“ möglich, wobei jeweils eine Hand liest, die andere spielt. Möchte der Pianist mit beiden Händen spielen, muss er sich die Melodie der Hände bereits eingeprägt haben und kann sein Spiel nicht wie ein sehender Pianist während des Spielens mit den Noten abgleichen. Auch erfuhr ich, dass seine Lehrer ihm jeweils die rechte und linke Hand der Stücke separat einspielten, was es ihm ermöglicht, die Stimme der rechten und linken Hand nach Gehör zu erlernen. Dies setzt wohl ein gewisses musikalisches Talent voraus, das bei einer sehenden Person nicht in dem Ausmaß vorhanden sein muss, um das Klavierspielen zu erlernen.

Als der Pianist zu spielen begann, war ich von der musikalischen Leistung (im Unterschied zur technischen) enttäuscht: Die Stücke klangen hölzern, gar zu metrisch, die Ausdifferenzierung der Dynamik war gering. Daraus resultierend berührte mich das Gespielte wenig. Das Erstaunliche: die Leute um mich herum klatschten tosend Beifall, riefen „Bravo“ und ich hörte sie sagen: „Unglaublich, wie er so spielen kann, Wahnsinn!“.

Ich kann mir das nur folgendermaßen erklären: möglicherweise spielen diese Menschen selbst nicht Klavier, bewundern also grundsätzlich schon mal jeden, der überhaupt Klavier spielen kann, da sie sich nicht erklären können, wie zwei Hände jeweils Unterschiedliches spielen können in teilweise unglaublichen Geschwindigkeiten. Stellen diese Menschen sich nun auch noch vor, sie selbst müssten das Ganze blind tun, halten sie die gehörte technische Leistung verständlicherweise, meiner Ansicht nach jedoch fälschlicherweise, für ein Wunder. Möglicherweise legen sie dann – ebenfalls unzulässigerweise – an die musikalische Leistung einen niedrigeren Maßstab an, als sie es bei einem sehenden Pianisten tun würden.

Ich denke, hier muss differenziert werden. Hätte sich der Pianist einige Male verspielt, indem er bei größeren Sprüngen danebengegriffen hätte, so hätte man das seiner Blindheit zuschreiben können. Fehler dieser Art hätte man also durch sein fehlendes Sehen entschuldigen können. Die fehlende Sensibilität jedoch, einem Musikstück Gefühl einzuhauchen, bzw. das beim Spielen empfundene Gefühl durch den erzeugten Klang für den Zuhörer spürbar zu machen, beispielsweise durch eine differenzierte Dynamik, durch die Ausdifferenziertheit der Phrasierungen – dazu bedarf es keines Sehsinns! Ein Manko auf dieser Ebene des Vortrags darf also meines Erachtens nicht durch die Blindheit des Pianisten entschuldigt werden. Schließlich ist er blind und nicht taub. Böse könnte man jedoch auch sagen: Blindheit schützt offensichtlich vor Taubheit nicht.

Im Nachgang dachte ich mir dann: „Immerhin gab es aber auch keine Standing Ovations.“ Möglicherweise teilte ein Großteil des Publikums also doch meine Enttäuschung über seine musikalische Leistung. Bis mir dann mit einiger Verzögerung auffiel, dass der Pianist Standing Ovations ja gar nicht hätte sehen können und das Publikum – sich in ihn einfühlend – möglicherweise deswegen nicht aufgestanden ist.

Und an dieser Stelle empfinde ich fast Scham darüber, dass ich die Einfühlung des Publikums in die Behinderung des Pianisten zunächst als Bestätigung meiner – ihn nicht, weil er blind ist, schonen wollenden – Kritik verkannt habe; Scham über die große Diskrepanz zwischen der Einfühlung des Publikums und meiner harschen Kritik. Aber ist meine Kritik wirklich harsch? Wenn der Pianist unter sehenden Pianisten bestehen möchte, muss er sich meines Erachtens Vergleichen mit diesen aussetzen. Und dann auch entsprechende Kritik annehmen. Aber wem gegenüber rechtfertige ich mich überhaupt dafür, ihn zu kritisieren? Möglicherweise nur dem begeisterten Publikum gegenüber. Der blinde Pianist selbst wäre vielleicht dankbar über Kritik bzw. würde sie zumindest als selbstverständlich ansehen – sich vielleicht genau dadurch als ebenbürtig mit sehenden Pianisten auszeichnend.

Conny geschlossene Augen

Foto: Kosta Potezica

Was ist eigentlich Einfühlungsvermögen?

Schon als Kind kriegt man seitens der Eltern oder anderer Bezugspersonen beigebracht, sich in andere Menschen einzufühlen. Haut man den Kindergartenkamerad, heißt es: „Wie würdest Du dich denn fühlen, wenn man dich haut?“ Man lernt also, von seinen eigenen – in diesem Fall angenommenen – Gefühlen auf die Gefühle des anderen zu schließen. Was man also genau genommen schon früh vermittelt bekommt, ist, davon auszugehen, dass andere Personen sich in einer bestimmten Situation genauso fühlen, wie man selbst in dieser Situation fühlen würde.

Hinzu kommt eine im Erwachsenenalter oft gehörte Annahme: „man kann sich nur in Situationen einfühlen, die man auch selbst erlebt hat“; daraus könnte man nun wiederum schließen, dass man sich nur dann in den anderen erfolgreich einfühlen kann, wenn man selber schon mal in einer ähnlichen Situation war und dann, wie als Kind gelernt, von sich auf den anderen schließt.

Aber handelt es sich dabei wirklich um echtes Einfühlungsvermögen? Gelingt so erfolgreiches Einfühlen?

In meinem Badmintonverein beobachtete ich folgende Situation: ein älterer Badmintonspieler auf dem Feld nebenan wurde von seinem Doppelpartner – meiner Wahrnehmung nach – recht barsch herumkommandiert und in einem Tonfall kritisiert, den ich persönlich so nicht hingenommen hätte. Er wiederum setzte sich nicht zu Wehr, sondern versuchte lediglich – meiner Wahrnehmung nach – den Anforderungen seines Spielpartners gerecht zu werden. Die Situation berührte mich in unangenehmer Weise, der Vereinskollege tat mir Leid; da ich mich selbst in dieser Situation sehr schlecht gefühlt hätte, schloss ich daraus, dass auch er dies als negatives Erlebnis abspeichern würde. Basierend auf dieser „Einfühlungleistung“ entschied ich mich, ihm rück zu melden, wie ich die Situation erlebt habe und dass es mir leidgetan hat, wie er in der Situation behandelt worden ist. Die Antwort kam prompt und überraschte mich: Er freue sich über meine Aufmerksamkeit für ihn, habe die Situation aber überhaupt nicht so empfunden.

Dieses Erlebnis beinhaltet für mich Verschiedenes: es sagt aus, dass ein und dieselbe Situation von unterschiedlichen Personen völlig unterschiedlich wahrgenommen werden kann. Der Badmintonkollege hat den Tonfall des Spielpartners möglicherweise überhaupt nicht als barsch und unangemessen empfunden und daher keine negativen Gefühle erlebt. Oder aber, er erlebte den Tonfall sogar durchaus als barsch, und trotzdem löste dieser nicht die gleichen Gefühle der Empörung wie bei mir in ihm aus, sondern er erlebte das Gesagte möglicherweise trotz des Tonfalls als hilfreiche, gerechtfertigte und angemessene Kritik, vielleicht z.B. – und das ist schlichtweg eine mögliche Hypothese – weil er es aufgrund von Kindheitserfahrungen gewohnt ist, das in einem solchen Tonfall mit ihm gesprochen wird und er dies als „normal“ empfindet.

Mir hat dieses Erlebnis gezeigt, dass Einfühlungsvermögen nicht (ausschließlich) darin besteht, von seinen eigenen Gefühlen auf die des anderen zu schließen, sondern die Kunst „echter“ Einfühlung vielleicht sogar eher darin besteht, in Betracht zu ziehen, dass sich jemand anderes in einer bestimmten Situation völlig anders fühlen könnte als man selbst. Einfühlungsvermögen bedeutet vielmehr, im ersten Schritt überhaupt in Betracht zu ziehen, dass der andere sich möglicherweise ganz anders fühlt, als ich das in der Situation tun würde oder schon mal getan habe. Und es bedeutet im zweiten Schritt, die Eigenschaften und die Persönlichkeit dieser ganz spezifischen anderen Person sowie ihre Lebenssituation und ihren Hintergrund mit einzubeziehen und darauf basierend eine Annahme zu treffen, wie die Person sich fühlen könnte – was dann schon ganz schön anspruchsvoll ist. Einfühlung ist also meiner Meinung nach nicht damit getan, „ich zu sein in der Situation des Anderen“ und mein „Ich-Sein“ dem anderen überzustülpen, sondern zu versuchen, „tatsächlich der andere zu sein“. Und für diese Form der Einfühlung ist es dann vielleicht gar nicht mehr so relevant, ob ich selbst diese Situation schon mal erlebt habe; denn mein Erleben hilft mir eben gerade nicht weiter oder leitet mich vielleicht sogar eher in die Irre bei dem Versuch, das Erleben des anderen zu erfassen.

Und ich denke, wie bei so vielem im Leben geht es letztendlich um ein „Sowohl-als-auch“: Bei aller Unterschiedlichkeit haben wir Menschen ja oft tatsächlich viel gemein; machen tatsächlich oft ähnliche Erfahrungen und freuen uns darüber, wenn wir entdecken, dass unser Gegenüber sich in einer bestimmten Situation tatsächlich ganz ähnlich gefühlt hat, wie wir selbst.

Vielleicht sollte man Einfühlung als Prozess zwischen zwei Menschen betrachten: zunächst – meine eigenen Erfahrungen nutzend – dem anderen einen „Einfühlungsversuch“ anzubieten, in Betracht ziehend, dass sich der andere jedoch ganz anders fühlen könnte und nach dessen Rückmeldung darüber ein stückweit versuchend, „der Andere zu sein“, um wirklich zu durchdringen, warum er fühlt, wie er fühlt.

Dies kann auch zu neuer Selbst(er)kenntnis führen, indem man sich bewusster wird, dass auch das eigene Empfinden sich, basierend auf den bisher in seinem Leben gemachten Erfahrungen, höchst subjektiv geformt hat und nicht „normaler“ ist als das des anderen.

Einfühlungsvernögen-1

Meine Trophäe: das Tor des Nymphenburger Schlossparks – von außen!

Tor Nymphenburger Schlosspark

Einige Stunden hatte ich mich im Nymphenburger Schlosspark fotografierender Weise aufgehalten, die Zeit dabei ein wenig vergessen, so dass ich eiligen Schrittes den Heimweg antrat, da ich noch rechtzeitig für zwei anstehende Feiertage und einen leeren Kühlschrank einkaufen wollte. Um 19.15 lief ich zuversichtlich auf das Ausgangstor in Laim zu, in der Nähe der Einkaufsmöglichkeiten. Das Herunterdrücken der gusseisernen Klinke bestätigte, was meine Augen bereits gesehen hatten: das Tor war verschlossen. Ich vergeudete einige Minuten damit, zu hinterfragen, ob das Tor wirklich geschlossen sei, ich es falsch gesehen haben könnte und das Tor in Wirklichkeit nur klemmte oder ich vielleicht zwischen den Gitterstäben hindurchpassen könnte (haha). Als Drittes zog ich in Betracht, notfalls über das Tor zu klettern, über dem sich, überhangartig, noch ca. 30 cm Mauer befanden.

Aus der Ferne hörte ich zwei Typen näher kommen, der eine in einer jetzt nicht relevanten Fremdsprache sprechend, der andere mich auf Deutsch ansprechend: „Ist das Tor zu?“ Ich: „Ja, so eine Scheiße und ich muss so dringend noch für die Feiertage einkaufen.“ Der darauf folgende Dialog resultierte in der Idee, doch gemeinsam über die Mauer zu klettern; der eine der Typen wollte vorklettern, der andere mir beim Hinterherklettern helfen. Typ 1 begann also, das gusseiserne Tor hochzuklettern und kam so weit hinauf, dass er mit einer Hand über den Rand der Mauer tasten konnte. Er zog sich weiter nach oben, so dass er über die Mauer blicken konnte und teilte Typ 2 mit, dass es nicht möglich sei, hier rüber zu klettern, da es auf der anderen Seite nichts gebe, an dem man sich irgendwie herunterlassen könnte und die Höhe der Mauer doch beträchtlich sei. Bereits beim Runterklettern auf unserer Seite hatte Typ 1 Schwierigkeiten und brauchte Hilfestellung von Typ 2. Die beiden googleten daraufhin den nächstgelegenen Ausgang (beim Schloss, ca. 20 Minuten entfernt!) und meinten, dass sie da wohl hinlaufen würden. Ich sagte, dass ich stattdessen den an dieser Stelle innerhalb des Nymphenburger Schlossparks gelegenen Sportplatz überqueren wolle, um zu sehen, ob ich von dort aus in irgendeiner Weise hinaus käme. Man wünschte mir viel Glück.

Die Vorstellung, die nächsten zwei Tage nur unter erschwerten Bedingungen an etwas Essbares zu kommen, trieb mich an. Erschwerte Bedingungen fand ich allerdings auch hinsichtlich des Sportplatzes vor, denn auch dieser war vorbildlich verschlossen worden. Die Maschendrahttür war jedoch nicht so hoch wie die Mauer, ich konnte sie problemlos erklimmen und mich einigermaßen elegant auf der anderen Seite hinunterlassen. Zügigen Schrittes überquerte ich den Sportplatz mit der optimistischen Idee, dieser sei vielleicht teilweise von einem Maschendrahtzaun (Möschendröhtzöhn) umgeben, der vielleicht irgendwo kaputt sei, so dass ich auf diesem Wege den Park verlassen könnte. Leider realisierte ich schnell, dass auch dieser Sportplatz von der hohen steinernen Mauer komplett umgeben war. Ich lief trotzdem immer weiter, in der Hoffnung, dass sich dort irgendetwas auftäte, das mir einen Ausweg bieten würde.

Irgendwann erblickte ich das oben abgebildete Tor, das ich von innen leider nicht fotografiert habe. An die 2,50m hoch; davor stand ein halb kaputter Klappstuhl – so als hätte jemand schon mal versucht, mit Hilfe dieses Klappstuhls das Tor zu überqueren, so dachte ich. Ich stieg auf den Klappstuhl und sodann auf die Türklinke, war aber nicht weit genug oben, um irgendwie weiterzukommen. Ich stieg wieder hinab und schaute mich auf dem Gelände des Sportplatzes um. Hinter einer Art Schuppen entdeckte ich einige große Mülltonnen. Ab dem Moment keimte ein gewisser Optimismus in mir auf, dass ich den Park vielleicht tatsächlich auf diesem Wege verlassen könnte. Mittlerweile war es 19.25. Ich rollte die Mülltonne an das Tor und kletterte mit Hilfe des Klappstuhls auf die Mülltonne. Dadurch konnte ich nun meinen Fuß auf einen höher gelegenen Vorsprung des Tores setzen, mich an der Oberkante des Tors hochziehen und erstmalig über das Tor nach außen schauen. Das Tor reichte mir nun ca. bis zur Brust; der außen gelegene Weg, auf den ich so gerne wollte, schien plötzlich so nah und gleichzeitig leider nicht ganz so nah, da doch erschreckend weit unten. Schön waren in diesem Moment dann auch die Blicke einiger vorüber fahrender Radfahrer, hätte gerade noch gefehlt, dass sie mir fröhlich zugewunken hätten. Ich überlegte, wie mir das Überqueren des Tores nun gelingen könnte – ich müsste mich zunächst auf den Armen aufstützen und dann das Bein über das Tor schwingen. Da die Kante des Tores jedoch sehr schmal war, stellte ich es mir schwierig vor, das Gleichgewicht zu halten. Ich zog kurz in Betracht, meinen Rucksack schon mal auf die andere Seite zu werfen, um mich etwas freier bewegen zu können (in diesem Moment nicht bedenkend, dass meine sich darin befindliche Kamera das wohl eher nicht überlebt hätte), verwarf dies jedoch wieder, da ich es nicht ganz so amüsant gefunden hätte, wenn mein Rucksack dann draußen liegen würde, ich selbst es aber doch nicht schaffen würde, das Tor zu überwinden. Ich malte mir zudem aus, wie es sein würde, hinunterzustürzen und mich zu verletzen und mir vorher ausgemalt zu haben, dass ich hinunterstürzen und mich verletzen würde. Trotzdem kam es an dieser Stelle, so kurz vor dem Ziel, nicht in Frage, umzukehren und zu kapitulieren. Ich stützte mich also beherzt mit beiden Händen ab, wie auf einem Reck und schwang dann ein Bein über das Tor, so dass ich kurz rittlings auf dem Tor saß. Ich war von mir selbst beeindruckt, wie intuitiv mir alle Bewegungsabläufe gelangen und bedauerte kurz (aber nur kurz), dass mir niemand zuschaute. Ich ließ mich auf der anderen Seite hinunter, wo gottseidank das Schild „Fahrräder verboten“ etwas vom Tor abstand, so dass ich mich hier mit einem Fuß nochmal abstützen konnte, bevor ich nach unten sprang und sicher landete. Dermaßen sportlich betätigt hatte ich mich das letzte Mal im Grundschulalter.

Das darauf folgende Euphoriegefühl ist vielleicht vorstellbar und ich habe so nassgeschwitzt, aber auch so glücklich wie noch nie meinen Einkauf erledigt. Ich bedauere lediglich, dass ich die Innenseite des Tors mit dem kleinen Klappstuhl neben der etwas größeren Mülltonne nicht fotografiert habe und nicht wissen werde, was derjenige sich denken wird, der demnächst den Sportplatz betritt und die Mülltonne dort vorfindet. Ich jedenfalls werde den Nymphenburger Schlosspark ab jetzt nur noch so verlassen. (Man munkelt, dass die beiden Typen sich heute noch im Nymphenburger Schlosspark befinden…)